Jahreshauptversammlung 2011

Der Ortsverein Wevelinghoven des Deutschen Roten Kreuzes hat am 14.12.2011 seine Jahreshauptversammlung abgehalten. Die Vorsitzende des Ortsvereins Frau Heidemarie Schreyeck zeichnete mit besonderer Freude Herrn Hans Maaßen für seine 40-jährige Tätigkeit beim Deutschen Roten Kreuz aus. Ebenfalls geehrt wurden für 35 Dienstjahre Peter Stöcker und Bernd Wolter, für 30 Dienstjahre Heinz-Martin Augenbroe und Jörg Dorsh, für 10 Dienstjahre Dennis Hintzen und für 5 Dienstjahre Rene Ueckert.

Als besonderers Highlight ist den aktiven Mitgliedern die Großübung im Obergischen Kreis im Gedächtnis geblieben. Vom 07. und 08. Mai 2011 haben 23 Mitglieder des Ortsvereins an einer Großübung im Oberbergischen Kreis teilgenommen. Die Übung wurde vom Roten Kreuz aus dem Oberbergischen Kreis ausgerichtet, zu dem der Ortsverein eine langjährige Partnerschaft unterhält. Die Übung fand unter Beteiligung einer Rettungshundestaffel der Feuerwehr statt. Besonders die gemachten Erfahrungen im Zusammenspiel zwischen Hundeführern und DRK Helfern waren für alle Beteiligten von großem Nutzen für zukünftige Einsätze.

Die weiblichen und männlichen Mitglieder des Ortsvereins Wevelinghoven
können auf 8.350 Einsatzstunden inklusive der gefahrenen
Dienste auf der Rettungswache in Grevenbroich zurückblicken. Es wurden
2 Erste-Hilfe Lehrgänge mit 22 Teilnehmern, 1 Erste-Hilfe Training mit 11 Teilnehmern und 8 Lehrgänge "Sofortmaßnahmen am Unfallort" mit insgesamt 42 Teilnehmern durchgeführt. Ebenfalls in 2011 fanden 5 Blutspendetermine statt. Insgesamt wurden 714 Blutspender bei diesen Terminen begrüßt.
Allen Blutspendern sei herzlich gedankt.

Blutspenderehrung 2012

Auf dem Foto von links: Jürgen Krause, Hans Peter Robert Krapohl, Herbert Staniek, Vorsitzende Heidemarie Schreyeck, Theodor Hans Peiffer, Hedwig Korbmacher, Wilfried Heiden, Wolfgang Wippler und Bereitschaftsleiter Heinz Werres

Heidemarie Schreyeck die Vorsitzende des DRK Ortsvereins Wevelinghoven
hatte am 16.01.2012 die Blutspender-Jubilare zu einer Feierstunde eingeladen.
Nach einer kurzen Begrüßung der Blutspender durch die Vorsitzende folgte
ein sehr interessanter Vortrag des Zugarztes Peter Stöcker. Die Blutspender

erhielten wichtige Informationen was man bei einer Erkältung tun kann.

Ebenso wurde die Frage erörtert, ob bei einer Erkältung die Einnahme von

Antibiotikum erforderlich ist. Nach diesen sehr informativen Ausführungen

von Herrn Stöcker erfolgte die Ehrung der einzelnen Blutspender.


Für das Jahr 2011 wurden 12 BlutspenderInnen für 25, 50 und 100 Blutspenden geehrt.

Besonders viel Beifall erhielt Herr Wilfried Heiden für 100 unentgeltliche Blutspenden.
Frau Schreyeck machte deutlich, wie wichtig die Blutspende für die Behandlung von

Krankheiten und Unfallopfern ist. Aus diesem Grunde,  ermutigte Sie die vielen

Blutspender dem DRK Ortsverein Wevelinghoven weiterhin die Treue zu halten und 

regelmäßig zu den Blutspendeterminen zu kommen.

Bei kühlen Getränken und einem herzhaften Imbiss verbrachten die geehrten
Blutspender einige nette Stunden in gemütlicher Atmosphäre.

Übung auf der A57 bei Dormagen

Dormagen. Es ist ein Schreckensszenario, das jederzeit Realität werden kann. Bei einem Busunglück auf einer Autobahn wurden rund 40 Menschen schwer verletzt und müssen durch Rettungskräfte versorgt werden. Im Rahmen einer sechsstündigen Großübung wurde dieses Szenario am Samstag, den 18. März 2012 auf der A57 simuliert.

 

Ein simuliertes Busunglück mit ca. 90 Verletzten und Betroffenen war das Szenario dieser Übung der Schnell-Einsatz-Gruppe Behandlugsplatz 50 (SEG BHP 50). Schürfwunden, Knochenbrüche oder internistische Notfälle sind nur einige Beispiele, die während der Übung im "mobilen Krankenhaus" versorgt wurden. Um die Krankheitsbilder und Verletzungen realisitsch darstellen zu können, haben die Mitarbeiter der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) über 2 Stunden ihr Können unter Beweis gestellt und die Mimen vom Jugendrotkreuz (JRK) entsprechend "präpariert". Für die vor Ort - Hand in Hand arbeitenden - fast 200 Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfsdienstes, der Johanniter Unfallhilfe, des Technischen Hilfswerkes und nicht zuletzt der Feuerwehr, bedeutete dies ein möglichst realistisches Unfallgeschehen.

 

Auf einer Seite der Autobahn wurde der Behandlungsplatz auf einer Länge von über 100 Metern aufgebaut um einen klaren Patientenfluss - vom Eingangs- und Sichtungszelt über Behandlungszelte und schliesslich zum Ausgangszelt - zu ermöglichen und innerhalb einer Stunde rund 50 Verletzen schnelle und effektive Hilfe zur Verfügung zu stellen. So ergibt sich auch schnell ein weiteres Ziel dieser Übung: die Koordination des Einsatzes durch die Einsatzleitung. Und diese begann schon mit der Fahrt vom Bereitstellungsraum in Neuss an der Carl-Schurz-Straße zur 16km entfernten Raststätte Nievenheim, deren Platz als Sammelpunkt diente. Im Konvoi starteten, die 50 an der Übung teilnehmenden Fahrzeuge als Verband mit Blaulicht.

 

In dieser Übung konnte der Behandlungsplatz erneut unter Beweis stellen, dass dieses Hilfeleistungssystem in der Lage ist, schnell und effektiv medizinische Hilfe zu leisten. Auch Mitglieder unserer Bereitschaft in Wevelinghoven waren Teil dieser spannenden Übung in der Sanitätsgruppe zur Verletztenbehandlung, als Teil der Führungsgruppe in der Einsatzleitung sowie in der Gruppe Technik und Sicherheit, die das Arbeiten auf dem Behandlungsplatz erst technisch ermöglicht.



Übung für den Realfall:

Unsere Kameraden übten am 07. Juli 2012 im Trainingszentrum der LANO in Simmerath den Ernstfall unter realen Bedingungen.

 

Als realitätsnahe Kulissen verfügt es unter anderem über eine komplette Gebäudebaustelle nebst Baugerüst, ein Park- bzw. Spielplatzszenario und ein Straßenabschnitt. Ein mobiler PKW, ein fest verbauter LKW und ein Motorrad ermöglichen die Darstellung von Verkehrsunfällen. Eine Nebelmaschine, Blaulicht sowie optische und akustische Simulationen ermöglichen den Lernenden hautnahe Erfahrungen, die in späteren Rettungseinsätzen von unschätzbarem Wert sind. In einer ausgebauten Wohnung wurden Einsatzmuster nachempfunden wie sie tagtäglich auch bei uns im Rhein-Kreis-Neuss passieren können.

 

Die ÜbungsteilnerInnen wurden auf drei Gruppen aufgeteilt. Somit konnte eine Gruppe im Auswertungsraum an den Monitoren verfolgen wie die Übende Gruppe arbeitet. Die zweite Gruppe stellte sich als Statisten zur Verfügung und die dritte Gruppe übte unter realitätsnahen Bedingungen die Versorgung der Verletzten und Erkrankten.

 

Allen Kameraden hat es riesigen Spaß bereitet im Trainingszentrum zu üben. Im Anschluss ging es dann in einem Marschverband mit sieben Fahrzeugen zurück zur Unterkunft. Das Fahren in Kolonne mit dem Marschverband war an diesem arbeitsreichen Tag zweiter Bestandteil der Ausbildung.