Jahreshauptversammlung 2015

von links: Margarete Kranz/ Heinz Werres/ Maximilian Chiandetti/ Benjamin Müller/ Edmund Feuster, stv. Bürgermeister/ Heidemarie Schreyeck/ Bürgermeister Klaus Krützen/ Brigitte Seidinger/ Peter Stöcker

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des DRK Ortsvereins Wevelinghoven am 16.12.2015 hat Bürgermeister Klaus Krützen dem Ortsverein Wevelinghoven für die geleisteten Einsatzstunden gedankt. Ganz besonderes Lob gab es für die 1.242 ehrenamtlich geleisteten Stunden bei der Betreuung der Flüchtlinge in der Alten Feuerwache. Der Ortsverein Wevelinghoven hatte den DRK Kreisverband Grevenbroich bei der Betreuung der Flüchtlinge in Grevenbroich über einen Zeitraum von sechs Wochen mit ehrenamtlichen HelferInnen unterstützt. Für diesen besonderen Einsatz bedankte sich auch Margarete Kranz die Vorsitzende des DRK Kreisverbandes bei allen beteiligten HelferInnen.

 

Durch die Vorsitzende des Ortsvereins Wevelinghoven Frau Heidemarie Schreyeck wurde für 45 Dienstjahre Heinz Werres ausgezeichnet. Ebenfalls geehrt wurden für 15 Dienstjahre Maximilian Chiandetti, für 5 Dienstjahre Brigitte Seidinger und Benjamin Müller.
 
Das Jahr 2015 war neben der Betreuung der Flüchtlinge geprägt von vielen Sanitätseinsätzen und Übungen zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft. Vielen HelferInnen ist der Einsatz am 08.09.2015 beim Brand des Altenheims "Lindenhof" in Grevenbroich im Gedächtnis geblieben, im Rahmen der Mitwirkung im Katastrophenschutz war die Hilfe der Wevelinghovener Rotkreuzler gefordert. Auch in diesem Jahr hat der Ortsvereins Wevelinghoven bei der Unterstützung anderer Ortsvereine und Kreisverbände bei der Sicherstellung von Sanitätseinsätzen wertvolle ehrenamtliche Hilfe geleistet.

Im Jahr 2015 haben die 48 weiblichen und männlichen Mitglieder des Ortsvereins Wevelinghoven 10.211 Einsatzstunden inklusive der gefahrenen Dienste auf der Rettungswache in Grevenbroich geleistet. Es wurden 7 Erste-Hilfe Lehrgänge mit 86 Teilnehmern durchgeführt. An den 4 Blutspendeterminen haben insgesamt 663 Blutspender ihr kostbares Blut gespendet.

Wer Interesse an der Arbeit beim DRK Ortsverein Wevelinghoven hat, ist jederzeit herzlich willkommen.
 

Wevelinghover spendet Stammzellen

Mit dem T-Shirt seines Jägerzuges "Gröne Jonge" fand sich Matthias Kremer aus Wevelinghoven zur Stammzellen-Spende in Düsseldorf ein. FOTO: ON

Gut 200 000 Menschen sind bei der Knochenmarkspenderzentrale (KMSZ) in Düsseldorf registriert. Sie stellen sich in den Dienst der guten Sache und warten darauf, eines Tages zu einer Stammzellenspende aufgerufen zu werden. Matthias Kremer ist einer von ihnen. Der 30 Jahre alte Wevelinghovener wurde jetzt in die Universitäts-Klinik zur Blutstammzelltransplantation gebeten. Kremer zögerte nicht lange: "Vielleicht kann ich damit ja einem anderen das Leben retten", sagt er.

Bundesweit erkranken jährlich etwa 8000 Menschen an Leukämie. Oftmals sind es Kinder, die von dieser bösartigen Blutkrebserkrankung betroffen sind. Einigen kann mit Hilfe von Medikamenten geheilt werden, häufig kann nur die Übertragung gesunder Blutstammzellen helfen. Diese Transplantation ist dann für viele Kinder und Erwachsene die einzige Hoffnung auf Heilung. Allerdings lässt sich nur für jeden zweiten bis dritten Patienten rechtzeitig ein passender Stammzellenspender finden.

Matthias Kremer wurde Ende Juni per Email von der KMSZ informiert, dass er möglicherweise als Lebensretter für einen Krebskranken in Frage kommen könnte. Der 30-Jährige, der als Disponent bei einer Spedition arbeitet, zögerte keine Minute lang: "Klar, dass ich da helfen wollte - dafür habe ich mich schließlich bei der KMSZ registrieren lassen", sagt er.

Fünf Tage vor seinem Termin in der Düsseldorfer Uni-Klinik wurde dem Wevelinghovener täglich ein Medikament injiziert, das die Konzentration blutbildender Zellen im Kreislauf anregt. Der darauf folgenden Transplantation sah Matthias Kremer zwar mit ein wenig Nervosität entgegen, doch die sei letztlich völlig unbegründet gewesen, meint er: "Nach zwei Stunden und 40 Minuten war die Spende vorüber - sie war weder unangenehm noch hat sie weh getan." Sein Blut wurde aus einer Armvene entnommen und in einem Zellseparator aufgetrennt. Ein Teil der Stammzellen wurde abgefiltert, alle übrigen Blutbestandteile flossen über eine andere Armvene zurück. "Das Verfahren gleicht einer Dialyse", sagt Kremer.

Wem er mit seiner Spende helfen könnte, weiß er nicht. "Das wird generell geheim gehalten. Erst nach zwei Jahren besteht die Möglichkeit, dass sich Spender und Patient kennenlernen - wenn beide damit einverstanden sind", schildert der 30-Jährige. Er selbst sei an einem Kontakt interessiert: "Um zu wissen, ob ich helfen konnte."

Matthias Kremer ist im Vereinsleben seiner Heimatstadt fest verwurzelt: Er marschiert in den Reihen des Jägerzuges "Gröne Jonge" - dessen T-Shirt er bei der Transplantation trug - und ist im Vorstand des BV Wevelinghoven aktiv. Zudem gehört er zum Stamm der Blutspender, die sich regelmäßig beim Roten Kreuz in Wevelinghoven einfinden. "Auch damit können Menschenleben gerettet werden", sagt Matthias Kremer. Die nächste Gelegenheit zum Blutspenden gibt es schon morgen: Von 8.30 bis 13 Uhr können Freiwillige ihren Lebenssaft in der Diedrich-Uhlhorn-Realschule am Heyerweg 12 zur Verfügung stellen.

Quelle: NGZ vom 15.08.2015

Maimarkt 2015 in Wevelinghoven

Helferinnen und Helfer beim Aufbau des Behandlungszeltes

Auch in diesem Jahr war der DRK Ortsverein Wevelinghoven auf dem traditionellen Wevelinghovener Maimarkt vertreten. Im Behandlungszelt wurden allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern kostenlose Blutdruck- und Blutzuckermessungen angeboten. Dieses Angebot wurde wie in den Jahren zuvor sehr gut von der Bevölkerung angenommen. Neben dem kostenlosen kleinen Gesundheitscheck hat der DRK Ortsverein den Sanitätswachdienst für die Großveranstaltung Maimarkt übernommen. Durch die Bereitstellung von Rettungs- und Krankentransportfahrzeugen wurde die sanitätsdienstliche Versorgung der insgesamrt 27.000 Maimarkt Besucher sichergestellt.   

 

Wennn Sie Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit beim Roten Kreuz haben, sprechen Sie uns an. Wir freuen uns über motivierte und engagierte neue Mitglieder. Sie erreichen uns telefonisch, per Email oder besuchen Sie uns auf einem unserer Dienstabende. 

 

Blutspender helfen Leukämiekranken am 10.05.2015 in Wevelinghoven

 

"Blutspender helfen Leukämiepatienten“ heißt eine erfolgreiche Kooperation des DRK-Blutspendedienstes West und der Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands ältester Stammzellspenderdatei. Seit Herbst 2013 kooperieren die Organisationen zusammen, um gemeinsam junge Menschen zur Blutspende und zur Typisierung zu motivieren. Zusammen mit den jeweiligen DRK-Ortsvereinen werden Blutspendetermine angeboten, bei denen auch die Gelegenheit besteht, sich als Stammzellspender registrieren zu lassen. So konnten im vergangenen Jahr  rund knapp 10 000 neue potenzielle Lebensretter in der Datei der Stefan-Morsch-Stiftung registriert werden. Und durch die Aufrufe kamen auch neue Blutspender zu den DRK-Ortsvereinen.

Ziel ist es junge Menschen in Grevenbroich zur Blutspende zu motivieren und sich als Stammzellspender für Leukämie- und Tumorkranke bei der Stefan-Morsch-Stiftungregistrieren zu lassen.

Sonntag, 10. Mai, 08:30 bis 13:00 Uhr, in der Diedrich-Uhlhorn-Realschule, Heyerweg 12, 41516 Grevenbroich-Wevelinghoven

Es gibt wichtige Gründe für diese Zusammenarbeit des DRK und der Stammzellspenderdatei: Ist ein Mensch an Leukämie erkrankt, kann er durch eine Blutstammzelltransplantation eventuell geheilt werden. Deshalb wirbt die Stefan-Morsch-Stiftung, seit fast 30 Jahren für eine Registrierung als Stammzellspender. Blutspender sind aber ebenso wichtig für Menschen, die an Blutkrebs erkrankt sind: Bis ein passender Stammzellspender  gefunden wird, benötigt der Patient oft Bluttransfusionen. Dann muss sich die Patientin oder der Patient vor der Transplantation einer Chemotherapie oder Bestrahlung unterziehen. Dadurch wird das blutbildende System größtenteils bzw. ganz ausgeschaltet. Nach der Transplantation der Stammzellen, kann es zwei bis drei Wochen dauern bevor die blutbildenden Stammzellen ihre Arbeit aufnehmen. In dieser Zeit benötigt der Patient, wieder Blutpräparate – manchmal täglich. 

Emil Morsch, Vorstandsvorsitzender der Stefan-Morsch-Stiftung, erklärt: „Kein Leukämiepatient kann transplantiert werden ohne dass es genügend motivierte und engagierte Blutspender gibt.“

Der DRK Blutspendedienst und die Stiftung verweisen auf die Folgen des demografischen Wandels: „Die steigende Lebenserwartung älterer Menschen und das Ausscheiden von Spendern aus Alters- und Gesundheitsgründen wirken sich in großem Umfang auf den Bedarf an Blutkonserven aus.“ Emil Morsch betont: „Es ist wichtig, junge Menschen über das Thema Blutspende und Stammzellspende zu informieren.“

Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren bis 40 Jahre kostenlos registrieren lassen. Über die Ausschlusskriterien kann man sich im Vorfeld unter www.stefan-morsch-stiftung.de oder der gebührenfreien Hotline 0800 - 76 67 724 informieren. So muss man mindestens 50 Kilo wiegen, ähnlich wie bei der Blutspende. Die Typisierung ist ganz einfach. Das Motto lautet „1 Mal stechen, 2 Mal helfen“. Blutspender, die sich typisieren lassen wollen, bekommen einfach ein Röhrchen Blut (knapp einen Fingerhut voll) zusätzlich abgenommen. Dieses Röhrchen geht dann zu Analyse ins Labor der Stefan-Morsch-Stiftung. Die Gewebemerkmale werden dort registriert und anonymisiert an das deutsche Zentralregister (ZKRD) weitergegeben, wo sie für weltweite Suchanfragen zur Verfügung stehen.

Bei der Blutspende sind die Altersgrenzen anders. Neuspender dürfen nicht älter als 68 Jahre sein.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine mit Typisierungsaktion in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 - 11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Oder informieren Sie sich im Internet unter www.blutspendedienst-west.de.

Helfen Sie uns, anderen zu helfen!

In den nächsten Wochen sind die HelferInnen des DRK Ortsvereins Wevelinghoven in den Ortsteilen Wevelinghoven, Langwaden, Neukirchen, Hülchrath, Münchrath und Mühlrath mit der Durchführung der Haussammlung beschäftigt. Der Erlös aus der jährlichen Sammlung ist die Haupteinnahmequelle des Ortsvereins Wevelinghoven, um die vielfältigen Aufgaben, die im Laufe des Jahres anfallen, zu erfüllen.
Die Ausgaben für Heizung, Strom, Wasser und Steuern für unser Vereins- und Ausbildungszentrum an der Poststr. 17, dass für die ständige Aus- und Fortbildung der derzeit 49 aktiven Rotkreuzmitglieder genutzt wird, nehmen den Großteil der uns zur Verfügung stehenden Mittel in Anspruch. Außerdem sind die Kosten für die Dienstbekleidung sowie das Verband- und Verbrauchsmaterial für die Einsätze im Rahmen der Sanitätswachdienste z. B. bei Sportveranstaltungen oder Schützenfesten  zu berücksichtigen. Die Mitglieder leisteten im letzten Jahr 9.013 Einssatzstunden inklusive der gefahrenen Dienste auf der Rettungswache in Grevenbroich als Rettungssanitäter oder Rettungsassistent.
Wichtig für alle Spender ist zu wissen, dass alle Spendengelder der Haussammlung zu 100 %  beim Ortsverein Wevelinghoven verbleiben und ausschließlich für die Erfüllung der Aufgaben des Ortsvereins Wevelinghoven verwandt werden.

Blutspenderehrung 2015

Heidemarie Schreyeck die Vorsitzende des DRK Ortsvereins Wevelinghoven hatte am 20.01.2015 die Blutspender-Jubilare zu einer Feierstunde eingeladen. Nach einer kurzen Begrüßung der Blutspender durch die Vorsitzende folgte ein sehr interessanter Vortrag über die Blutspende und die Aufgaben des Blutspendedienstes des Deutschen Roten Kreuzes durch Birgit Baust, die neben ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im DRK Ortsverein Wevelinghoven als hauptamtliche Mitarbeiterin beim DRK Blutspendedienst tätig ist. Die Blutspender erhielten Informationen, wie das Blut untersucht wird und wie es zu den Empfängern gelangt. Für viele Blutspender war bisher nicht bekannt, dass nur ca. 15 % der Blutspenden für Unfallverletzte benötigt werden. Der größte Anteil von ca. 26 % dient der Behandlung von Krebserkrankungen.

Nach diesen sehr informativen Ausführungen erfolgte die Ehrung der einzelnen Blutspender. Als erster Blutspender in Wevelinghoven wurde Peter Wingerath für die 150. Blutspende geehrt. Zu 75 Blutspenden wurde Karin Ingeborg Sanftl und Alexander John Chapmann geehrt. Goldjubiläum feierten angesichts von 50 Blutspenden Martin Francken, Karl Heinz Hußmann, Hermann Kronenberg und Stephan Wintersig. Insgesamt 25 Mal haben Paul Becker und Berthold Brenner einen halben Liter ihres Lebenssaftes gespendet.
Frau Schreyeck machte deutlich, wie wichtig die Blutspende für die Behandlung von Krankheiten und Unfallopfern ist. Aus diesem Grunde, ermutigte Sie die vielen Blutspender dem DRK Ortsverein Wevelinghoven weiterhin die Treue zu halten und regelmäßig zu den Blutspendeterminen zu kommen.

Der nächste Blutspendetermin findet am Sonntag, 08.02.2014 von 08:30 Uhr bis 13:00 Uhr in der Diedrich-Uhlorn-Realschule, Heyerweg 12, 41516 Grevenbroich-Wevelinghoven statt.