SEG Behandlungsplatz 50 NRW

Ein Massenanfall von Verletzten oder erkrankten Personen kann dazu führen,
dass die im Rahmen des Rettungsdienstes vorgehaltenen Kapazitäten nicht
mehr ausreichen, obwohl sie regel- und gesetzeskonform geplant wurden.
Daraus ergibt sich die Situation einer rettungsdienstlichen Mangelversorgung.

Die Aufgabe der in diesem Konzept beschriebenen »Behandlungsplatz-
Bereitschaft 50 NRW« (BHP-B 50 NRW) ist es, auf diese Situation effektiv und
gezielt zu reagieren.

 

Im Rahmen der Gefahrenabwehr wird eine solche Einsatzstelle zunächst mindestens
in die drei Einsatzabschnitte

 

„Technische Rettung",
„Medizinische Rettung" und
„Bereitstellungsraum"

 

gegliedert, die der Einsatzleitung unterstellt sind (siehe Unten).
Im Einsatzabschnitt „Technische Rettung" wird die technische Rettung der
Personen aus dem Schaden- und Unfallbereich durchgeführt und diese anschließend
an den Einsatzabschnitt „Medizinische Rettung" übergeben.
Dort werden die Personen an Patientenablagen gesammelt, soweit als möglich
medizinisch erstversorgt und geordnet zur weiteren Versorgung an den
Behandlungsplatz (BHP) übergeben. Im Behandlungsplatz (BHP) wird der
Gesundheitszustand der Patienten stabilisiert und diese für den Transport in

eine Behandlungseinrichtung vorbereitet.Die Auswahl der geeigneten Transportmittel und Transportziele ist Aufgabe
des Unterabschnittes „Transport-Organisation".